Auf unseren Ackerflächen summt und zwitschert es, weil ihre Lebensgrundlage nicht weg gepritzt wird und mit fünf verschiedenen Hauptkulturen sowie durch verschiedene Zwischenfrüchte und sehr viele Ackerbegleitkräuter ergeben ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Flora und Fauna.

Durch jahrzehnte langes Humus aufbauen kann unser Boden viel mehr CO2 speichern sowie ist die Wasseraufnahmefähigkeit bei Starkregen viel besser und beugt Erossion vor.

Als erstes kommen Ackerbohnen als Leguminose und somit als aufbauende Frucht. Die den Boden mit Nährstoffen anreichern sowie den Hummeln in der Blüte ein rießen Nahrungsangebot bieten.

   

Danach teilen sich Speisekartoffeln und Körnermais die Fläche. Anschließen werden dann Winter- und Sommerweizen ausgesät und zum Schluß der Fruchtfolge kommt dann eine sehr anpruchslose Wintertriticale.

Die Unkrautregulierung geschieht rein mechanisch und wird schon vor der Aussaat mit dem Grundsatz ,,tief lockern und flach wenden'' betrieben. So kann das Bodenleben immer gut von oben das Organische Futter in den Bodenziehen und somit Humus aufbauen. Während der Wachstumsphase vom Getreide wird mittels eines Hackstriegels das Unkraut ausgerießen oder verschüttet. Damit die Kulturpflanze wieder einen Vorsprung hat.

Die Ernte geschieht mit unsrem eigenem kleinen Mähdrescher mit einer breiten Bereifung, so kann man das Bodenleben schonen sowie die bestmöglichen Erntezeitpunkt bestimmen und somit höchste Qualität vom Acker holen. Zudem gibt es keine Vermischungen mit Konventionellen Getreide.

    

Das Getreide und der Körnermais wird nach der Ernte wenn nötig noch getrocknet. Diese wird ganz umweltfreundlich mit der Dachwärme betrieben und anschließend kommt das Getreide in unsere Lager am Hof und wird zu 100 Prozent in der Hofeigenen Mahl- und Mischanlage für die Hühner als Futter verwendet. Der Mist von den Hühner dient dann wieder als Dünger für die Kulturen. Kreislaufwirtschaft ist unser wichtig, denn diese beugt auch Überproduktion und den darauf folgenden Preisverfall vor.